Die rotlackierte Deutsche Bank - Kampf der Kulturen? Was Frank Bsirske mit ungebügelten Trachtenhemden zu tun hat

Die Deutsche Bank sorgt sich offenbar um ihre Zukunftsfarbe. Sie befürchtet, diese könne rot statt blau sein. Das liegt nicht etwa an einem der Öffentlichkeit unbekannten Zusammengehen mit der Banco Santander, die sich gerade selbst hier ausbreitet. Schuld ist vielmehr das Arbeitsrecht. Und die Übernahme der Postbank.

Wie DIE ZEIT schreibt, gab es schon einen bemerkenswerten “Clash of Civilisations“, als die Konzernbetriebsräte von Deutscher Bank und Postbank das erste Mal zusammengesessen haben.

Dass der eine Betriebsrat (Deutsche) einen Bankeranzug trägt und sich hinter “vorgehaltener” Hand abfällig über den “Kollegen” äußert, der im “groben Trachtenhemd” kommt (natürlich: Post), das er auch noch an zwei Tagen hintereinander trägt, lässt tief blicken. Auch der Arbeitnehmerebene scheint zu dräuen, dass es nicht ohne Reibungen geht, wenn Deutschlands edler Top-Performer in der Finanzwelt den Marktführer bei Hartz IV Beziehern schluckt. Man wird damit leben müssen, nicht nur wegen der vier Milliarden EUR für die Postbank-Aktien, sondern weil die Deutsche, sagen wir mal, die Bodenhaftung verloren hatte und keine echten Kunden mehr kannte. Deshalb wollte sie ja die Kundenbank in Gelb. Nun hat man den Salat.

Den hat man auch noch in anderer Beziehung. Irgendwie weiß es ja jeder Zeitungsleser, aber so genau…jeder hat doch schon mal gehört, dass in “großen” Unternehmen irgendwelche Gewerkschaftsfuzzis im äh - ganz oben sitzen. Ja, das stimmt. Sie sitzen im Aufsichtsrat. Wegen des sogenannten “Mitbestimmungsgesetzes“, von dem böse Zungen meinen, es stamme aus einer Zeit, als die Bundesrepublik noch nicht sicher gewesen sei, ob sie Sozialismus, eine Räterepublik oder eine Demokratie wolle ...

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