I share gossip – Mobben bis der Arzt kommt – 100 % legal?

Das Internet kann vieles bieten: Es verbindet, bietet Arbeitserleichterung, Recherchemöglichkeit und vieles mehr.

Was allerdings geschieht, wenn das enorme Potential der massenhaften Vernetzung von Internetusern, sich in das Gegenteil verkehrt? Zum Alptraum wird es für die Betroffenen immer dann, wenn die Wirk- und Leistungsfähigkeit des World Wide Web ausgenutzt wird, um negative Schlagzeilen zu kreieren und zu verbreiten – oder schlimmer noch, um als Forum und Plattform für Cybermobbing, Beleidigungen und Verleumdungen zu dienen.

In nahezu unerträglichem Maße wird dieses Gefahrenpotential in einem aktuellen Fall ausgereizt, in dem der Webseitenbetreiber der Internetpräsenz „isharegossip.com“ Schüler dazu ermuntert, digitales Mobbing – auch als Cybermobbing bezeichnet – zu betreiben. Die Seite bietet die Möglichkeit, sich über Mitschüler, Lehrer und „Freunde“ auszutauschen. Die positive Möglichkeit des kreativen Austauschs wird jedoch ad absurdum geführt. Teilweise unter Nennung des vollen Namens der Angesprochenen werden Kommentare bis in die Privat- und Intimsphäre verfasst, deren erneute Wiedergabe sich aus unserer Sicht nicht lohnt.

Der Seitenbetreiber wirbt damit, dass die Seite zu „100 Prozent legal“ sei. Ebenso brüstet er sich damit, dass die IP-Adressen der User, die Einträge posten, nicht gespeichert und nicht an Ermittlungsbehörden weitergegeben werden. Derzeit ist diese unsägliche Seite – erfreulicherweise – nicht erreichbar ...

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