Der eigenmächtig handelnde Pfarrer

In der eigenmächtigten Verwendung von Kirchengeldern ohne vorherige Zustimmung der zuständigen Gremien der Kirchengemeinde kann eine Veruntreuung liegen, selbst wenn die Mittel (ganz oder teilweise) vor die Kirchengemeinde verwendet wurden.

So hat jetzt das Oberlandesgericht Oldenburg die (zivilrechtliche) Verurteilung eines ehemaligen Pfarrers und Vorsitzenden des Kirchenausschusses einer Kirchengemeinde in Cloppenburg zur Zahlung von Schadensersatz bestätigt.

Das erstinstanzlich mit der Schadensersatzklage befasste Landgericht Oldenburg hatte den ehemaligen Pfarrer zur Zahlung von Schadensersatz in Höhe von mehr als 300.000,- € verurteilt. Nach den Feststellungen des Landgerichts Oldenburg hatte der Beklagte Gelder der Kirchengemeinde veruntreut. Gegen seine Verurteilung hatte der Beklagte Berufung beim Oberlandesgericht Oldenburg eingelegt ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK