Datenschutzlücken bei Apps (“Your Apps are Watching You” - Teil II)

Wie bereits im Blog berichtet können Apps für mobile Apple-Geräte (iPhone, iPad), die durch die Verkaufsplattformen „AppStore“ und „Cydia“ vertrieben werden, nicht anonymisierte Nutzerprofile des Kunden erstellen. Der AppStore wird von Apple betrieben und ist die einzige von Apple vorgesehene Möglichkeit, Apps auf die mobilen Gerate legal herunterzuladen. Hierfür zahlt der Nutzer eine Gebühr an den App-Entwichler, von denen 30% an Apple angeführt werden. Cydia ist ein alternativer Anbieter von Apps -- jedoch ist die Nutzung dieses Dienstes nur mit mobilen Geräten möglichen, deren Beschränkung auf die Apple-Dienste mittels eines sog. „Jailbreak“ umgangen worden sind.

Eine gemeinsame Studie der TU Wien, der University of California (Santa Barbara), des Institute Eurecom (Sophia Antipolis) und der Northeastern University Boston, die einer zuvor erwähnten Studie der Bucknell-Universität nachfolgt, scheint sich dies nun erneut bestätigt zu haben.

Mehr als die Hälfte der 1400 untersuchten Apps der Vertriebsplattformen haben laut Studie die UDID-Kennung (Unique Device Identifier)der Geräte an den Betreiber der App übermittelt. Dadurch können möglicherweise nicht anonymisierte Nutzerprofile der Kunden erstellt werden ...

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