Zur Problematik der Irreführung bei der Werbung mit durchgestrichen Preisen

Um den Endkunden auf ein besonders günstiges Angebot aufmerksam zu machen, wird auch nach Wegfall des Sommer- und Winterschlussverkaufs mit durchgestrichen Preisen gearbeitet. Dies dient dazu, um zu verdeutlichen, welchen Preisvorteil der potentielle Käufer hat, wenn er das entsprechende Produkt über das Onlinehandelsportal erwirbt. Solche durchgestrichen Preise sind allerdings immer wieder Gegenstand von wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen, weil nach Ansicht des mutmaßlichen Gläubigers eine Irreführung vorliegt. Begründet wird dies meist damit, dass bei einem solchen durchgestrichen Preis nicht erkennbar sei, um was für einen ehemaligen Preis es sich handeln soll. Eine für den Verkäufer erfreuliche Entscheidung hat jetzt das OLG Düsseldorf getroffen, welche nachfolgend kurz besprochen werden soll.

1. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte jetzt einen Fall zu entscheiden, bei dem der spätere Beklagte über sein Onlinehandelsportal Schuhe verkaufte. Dort hatte dieser mit „Statt 49,99 Euro nur 19,99 Euro“ geworben, wobei der erste Preis durchgestrichen wurde ...

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