Bessere Noten für Juristen?

Vollbefriedigend. Es hat eine Weile gedauert, bis ich meiner Wunsch-Uni in Belfast erklärt hatte, warum das gar kein so schlechtes Ergebnis ist. Ich sollte über Naric meinen Abschluss mit einem britischen Abschluss vergleichen lassen. Was kam raus? Ich habe ein deutsches Staatsexamen mit vollbefriedigend bestanden und das sei mit einem Bachelor Honours Degree 2.1 vergleichbar (Ich glaube, diesen Abschluss bekommt man nach drei Jahren wenn man in den besten 30 Prozent ist). Dankeschön.

Diese kleine Episode aus meiner LLM-Bewerbung für die Queens University in Belfast macht deutlich, dass das deutsche Juristen-Benotungssystem für den Außenstehenden unverständlich ist. Und Außenstehende sind alle solche, die nicht in Deutschland Jura studiert haben oder mit einem Juristen so gut bekannt sind, dass sie um unser System wissen. Bei 9 von 18 Punkten schon zu den Besten zu gehören – wir haben uns daran gewöhnt. Aber macht es Sinn? Nur “weil es schon immer so war”. Diese Frage haben sich Paul Hauser und Felix Wendenburg gestellt. Den zugehörigen Artikel sowie praktische Vorschläge der Beiden findet ihr in der aktuellen (Januar) Ausgabe der ZRP (Zeitschrift für Rechtspolitik).

Natürlich kann man nicht von jetzt auf gleich umstellen ...

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