Downtime: Was kostet der Systemausfall ?

Der (Total-) Ausfall eines IT-Systems ist für jedes Unternehmen das Worst-Case-Szenario.

Bei einem Outsourcing der Systeminfrastruktur oder bei der Übernahme des Inhouse-Betriebs der unternehmenseigenen Systeme durch einen externen Dienstleister werden üblicherweise Service Level Agreements geschlossen, in denen die Downtime / Ausfallzeit eine zentrale Rolle spielt: Zumeist muss der Dienstleister eine bestimmte auf den Monat und/oder das Jahr gerechnete Verfügbarkeit des Systems gewährleisten und für den Fall des Systemausfalls die Einhaltung bestimmter Reaktions- und Wiederherstellungszeiten zusagen.

Bei Nichteinhaltung dieser Service Levels kommen regelmäßig Instrumente aus der juristischen Folterkammer zum Einsatz:

Pauschalierte Minderung pauschalierter Schadensersatz Vertragsstrafen Kündigungsrechte.

Bei Vertragsverhandlungen geht es oft um die Frage, wie realistisch die zu regelnden Szenarien eigentlich sind. Die beteiligten Juristen dürfen sich dabei nicht selten den Vorwurf anhören, sie seien wie immer praxisfern und erfänden Probleme, die in der Regel gar nicht aufträten und damit auch keiner Regelung bedürften ...

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