Die ermogelte Fristverlängerung?

Meine Mandanten waren mit dem außergerichtlichen Verhalten der Gegenseite alles andere als glücklich. Trotz entgegenstehender Rechtsprechung sperrte man sich mit fragwürdigen Argumenten gegen eine Zahlung.

Nach Erhebung der Klage meldete sich für die Beklagte eine auswärtige Anwaltskanzlei, die ankündigte, daß sich die Beklagte gegen die Klage verteidigen wolle.

Zum Ablauf der Klageerwiderungsfrist wurde dann erst einmal ein Fristverlängerungsantrag gestellt. Der die Sache bearbeitende Rechtsanwalt sei so überlastet, daß er auf die Fristverlängerung angewiesen sei.

Die erste Fristverlängerung wird üblicherweise gewährt und so geschah es auch.

Kurz vor Ablauf der verlängerten Frist meldete sich dann ein Anwalt der Gegenseite bei mir. Der die Sache bearbeitende Kollege sei verhindert und habe noch keine Gelegenheit gehabt, sich mit dem Klageverfahren zu befassen. Ich möge dem Gericht daher mein Einverständnis mit einer weiteren Fristverlängerung bestätigen.

Nun neige ich grundsätzlich dazu, der Bitte eines Kollegen in solchen Dingen nachzukommen ...

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