Warum es bei mir keine Kommentare gibt

Im Schnitt alle zwei Wochen beschwert sich jemand – entweder per Mail oder per Motz in anderen Blogforen – dass man bei mir nicht kommentieren kann.

Ist doch ganz klar: Ich habe Angst davor, dass Stefan Niggemeier unter verschiedenen Pseudonymen mein Blog zuspamt!

Mal ernsthaft: Zur Effizienz der Kommentarfunktion hat einer der bekanntesten Blogger, der übrigens auch darauf verzichtet, eigentlich alles gesagt:

Ich halte es da mit Stephen Fry, der einmal sehr schön beschrieben hat, dass er im Internet immer die Hand vor Augen hat, so dass er nur die obere Hälfte des Bildschirms sehen kann, weil er voller Ekel an die Kommentare denkt, die zwangsläufig auch unter den schönsten Artikeln auftauchen. Ganz so schlimm ist die Situation zwar nicht in der Realität, aber ich sehe den Nutzen auch nicht. Zeitungen haben häufig Kommentarfunktionen, weil sie damit die Leser an ihre Site binden können, und damit sie mehr Werbeplätze verkaufen können. Das will ich ja gar nicht. Fakt ist auch, dass man in Deutschland mit einem Bein in der Untersuchungshaft steht, wenn man eine unzensierte Kommentarfunktion anbietet. Die Haftungsfrage ist immer noch nicht endgültig so geklärt, dass der Forenbetreiber klar aus der Haftung genommen ist. Ich müsste also ständig, am besten rund um die Uhr, Kommentare lesen und freischalten, und dafür ist mir meine Zeit zu schade. Inhaltlich geht auch nichts verloren, finde ich, denn wenn ich einen Fehler gemacht habe oder es inhaltlich etwas Signifikantes hinzuzufügen gibt, dann kann man mir das ja per Email schreiben, und ich füge das dann hinzu. Die Reaktion darauf ist zweigeteilt ...

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