Hausverlosung über das Internet ist unzulässig

Wie das Verwaltungsgericht Potsdam, Beschluss vom 12.01.2011, Az.: VG 6 L 327/10 festgestellt hat, sind Hausverlosungen über das Internet unzulässig, da es sich um ein Glückspiel handelt.

So stellt das Angebot über die Verlosung eines Hauses im Internet auch dann ein Glücksspiel im Sinne des Glücksspielstaatsvertrags dar, wenn die Durchführung der Verlosung erst bei Zeichnung einer Mindestzahl von Losen angekündigt wird und die Teilnehmer bis zur Erreichung dieser Anzahl Losegegen die Zahlung von 59,00 € Reservierungsgebühr belegen können, die bei Nichtdurchführung der Verlosung abzüglich einer Kostenpauschale von bis zu15,00 € zurückgezahlt werden. Mit der Reservierung eines oder mehrerer Lose hat der Teilnahme willige alles Erforderliche getan, um tatsächlich Inhaber eines Loses zu werden und an der Verlosung teilzunehmen. Insbesondere hat er in Form der auf den Lospreisanzurechnenden Reservierungsgebühr faktisch und für ihn unwiderruflich den Lospreis entrichtet.

Das Internetverbot verstößt nicht gegen Gemeinschaftsrecht ...

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