10 Brötchen und einen Anwalt bitte

Die Eheleute waren auf Räumung der Ehewohnung, Zahlung rückständiger Mietzinsen und Nutzungsentschädigung verklagt worden.

Er beauftragte eine Anwaltskanzlei mit der Abwehr der geltend gemachten Ansprüche.

Das Anwaltshonorar blieb der Mann allerdings schuldig.

Die Anwälte verklagten deshalb (auch) seine Ehefrau auf Zahlung der Anwaltsgebühren – und bekamen Recht.

Sippenhaft?

Nein, die Haftung der Ehefrau ergibt sich aus § 1357 I BGB (Geschäfte zur Deckung des Lebensbedarfs, früher Schlüsselgewalt geannt)

Jeder Ehegatte ist berechtigt, Geschäfte zur angemessenen Deckung des Lebensbedarfs der Familie mit Wirkung auch für den anderen Ehegatten zu besorgen ...

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