Steuervereinfachungsgesetz 2011

Das Steuerrecht soll nach dem Willen der Regierung aus CDU, CSU und FDP einfacher werden. Ein Referentenentwurf für ein auf Basis der Empfehlungen eines Koalitionsausschusses von CDU, CSU und FDP liegt bereits vor. Es handelt sich um ein Paket aus rund 40 Maßnahmen zur Steuervereinfachung und Entlastung der Steuerpflichtigen und der Finanzverwaltung.

Endgültiges Ziel der Steuervereinfachung ist die vom Finanzamt vorausgefüllte Einkommensteuererklärung, die vom Steuerpflichtigen auf elektronischem Wege beim Finanzamt sozusagen “auf Knopfdruck” eingereicht wird. Auch die gesamte Korrespondenz zwischen Steuerpflichtigen und Finanzamt soll langfristig papierlos und mittels EDV geführt werden. Ferner ist es Ziel der Bundesregierung, dass Betriebsprüfungen bei Unternehmen, Selbständigen und Freiberuflern künftig zeitnah durchgeführt werden. Das ist jedoch noch Zukunftsmusik. Bis dahin müssen noch einige Hürden übersprungen werden.

Der Referentenentwurf für das wurde am 20.12.2010 auf den Weg gebracht, um einen Beschluss der Bundesregierung im Februar 2011 zu ermöglichen. Im Anschluß daran folgt das Gesetzgebungsverfahren im Bundestag.

Im wesentlichen sind in dem Referentenentwurf zum folgende Maßnahmen vorgesehen:

Anhebung des Arbeitnehmer-Pauschbetrags gem. § 9a EStG von derzeit 920 Euro auf 1.000 Euro. Vereinfachte Berücksichtigung der Kinderbetreuungskosten (§§ 9c, 10 EstG) unabhängig von persönlichen Anspruchsvoraussetzungen der Eltern. Gewährung von Kindergeld bzw. Kinderfreibetrag ohne Einkommensüberprüfung bei volljährigen Kindern (§ 32 EstG). Vereinfachung bei der Entfernungspauschale gem. § 9 Abs. 2 S. 2 EStG, wenn der Steuerpflichtige abwechselnd öffentliche Verkehrsmittel und Pkw nutzt ...Zum vollständigen Artikel

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