Kündigung wegen Äußerungen über den Arbeitgeber im Internet?

Im Internet wird inzwischen in Foren und Bewertungsportalen nicht nur über Hotels, Restaurants und Lehrer abgestimmt, immer öfter äußern sich Mitarbeiter im Internet auch über ihren Arbeitgeber. Durch die rasche Verbreitungsmöglichkeit durch Suchmaschinen und Verlinkung kann so schnell ein ab und an nicht allzu positives Bild des Arbeitgebers in der öffentlichen Wahrnehmung entstehen. Aber wie weit dürfen Mitarbeiter mit ihren Äußerungen gehen?

Die Entscheidung

Mit dieser Frage hatte sich das Landesarbeitsgericht München (Az. 4 Sa 227/10 vom 26.08.2010) auseinanderzusetzen. Ein Mitarbeiter hatte einen Internetauftritt unterhalten, der dem Internetauftritt seines Arbeitgebers in Aufmachung und Farbgestaltung sehr ähnlich war. Auf diesen Seiten stellte der Mitarbeiter Einzelhandelsbetriebe als "Sklavenmärkte", "Galeere GmbH & Co. KG" und als "Idi Amin-Handelsgruppe AG" dar. Er trug vor, damit in satirischer Form auf die Entwicklung der Beschäftigungsverhältnisse im Einzelhandel aufmerksam machen zu wollen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK