Drei Tage Kairo und zurück – Die Zeitreise eines Nachrichtenkonsumenten

Es sind bewegte Zeiten in Ägypten, wenn nicht sogar im gesamten nahen Osten. Seit Tagen beherrschen die Demonstrationen in Tunesien, Ägypten und auch Jordanien die Twitter-Timeline. Schaltet man abends die tagesthemen oder das heute-journal ein, bekommt man davon nur wenig zu spüren. Auch die Onlineberichterstattung der gängigen Nachrichtenseiten im Netz ist wenig beeindruckt von den Ereignissen in Kairo. Einigen Nachrichtenangeboten im Netz scheinen Dschungelcamp und Lenas Medienshow wichtiger zu sein, als die Entwicklungen im nahen Osten.

Anders als deutsche Fernsehsender berichtet Al Jazeera bereits am Wochenende fast ausschließlich aus Kairo. Deutsche Nachrichten- und Informationssender befassen sich weiterhin mit ihrem “Informationsmix”. Montagabend erregte eine kurze Mitteilung bei Twitter meine Aufmerksamkeit: ein deutscher Journalist, Richard Gutjahr, dem ich vor allem wegen seiner Affinität zu Apple folge, hat im Laufe des Tages folgenden kurzen Link getwittert: “On my way to Cairo. | G! http://bit.ly/fJEIkl.” Später am Abend folgen Tweets die zeigen, dass sich der Journalist auf dem Weg von Israel nach Kairo befindet.

Drei Tage später ist er auf dem Rückweg aus Ägypten. Zu heikel die Lage vor Ort. In der zurückliegenden Zeit hat er das geschafft, was deutsche Medien gar nicht oder nur in winzigen Häppchen geschafft haben: Er hat von der Lage “auf der Straße” berichtet ...

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