Abfindungen besteuert der Fiskus nur ermäßigt

Wird anlässlich einer Kündigung eine Entlassungsentschädigung bezahlt, wird dies nicht voll besteuert. Das gelingt jetzt unter verbesserten Bedingungen.

Kommt es zu einer betriebsbedingten Kündigung, gibt es oft eine Abfindung als Entschädigung für den plötzlichen Verdienstausfall. Hierauf muss der Entlassene zwar Lohnsteuer zahlen, meist kommt es aber zu einer Tarifermäßigung. Die Kanzlei Ebner Stolz Mönning Bachem aus Stuttgart weist darauf hin, dass es den reduzierten Tarif nach einem aktuellen Erlass jetzt auch dann gibt, wenn eine Nachzahlung in einem späteren Jahr erfolgt oder das Gehalt zuvor schwankend war. Bei Entlassungen oder der Streichung von sonstigen Privilegien wird zumeist ein Sozialplan zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung ausgehandelt. Der sieht unter anderem vor, dass es eine Abfindung für geleistete Dienste oder anstehende Einbußen gibt. Die Höhe liegt bei einer Kündigung aufgrund der Rechtsprechung durch die Arbeitsgerichte als Faustformel bei einem halben Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr. Hierauf kann die Abgabenlast geringer als bei der normalen Gehaltszahlung ausfallen ...

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