Enteignet Google!

Diese Überschrift habe ich mir nicht selbst ausgedacht, ich habe sie mir geborgt. Von Peter Ehrlich, dem Leiter des Brüsseler Büros der Financial Times Deutschland, der in der Online-Ausgabe der FTD hier ein Essay unter diesem Titel geschrieben hat. Das Essay - man kann übrigens auch der Essay sagen - das Essay also liest sich ganz schmissig und hat, was es bedarf, um die Geister zu spalten: nämlich Kritik am Ist-Zustand ebenso wie eine einigermaßen revolutionäre Idee, ihn zu ändern; das ganze betitelt mit einer knackigen Überschrift, die den Inhalt derart auf den Punkt bringt, das ich sie einfach übernehmen musste, weil mir keine bessere eingefallen ist. Einen solchen Beitrag zur Meinungsfreiheit sollte man eigentlich loben. Aber die Internet-Gemeinde ist gnadenlos, wenn man einem der ihren scheinbar an den privaten Kragen will: Der Blog "Neunetz" beispielsweise, der sich im Untertitel immerhin "Wirtschaft und Gesellschaft im digitalen Zeitalter" nennt, zetert wie ein Rohrspatz, nachzulesen hier. Und gießt damit Öl auf das Feuer derer, die eine Regulierung des Internets fordern, schon weil sie den im Internet grassierenden Tonfall einfach nicht mehr aushalten ...Zum vollständigen Artikel


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