Die „guten“ alten Zeiten geh'n vorbei

Können Sie sich noch an Mietprozesse erinnern, bevor der BGH (2003) begonnen hat, uns zu erklären, wie Mietrecht richtig geht?

Nach dem 1.9.2001 hat doch niemand erwartet, dass die Mietfläche als Mangel nach dem Wegfall des § 537 Abs. 2 BGB a.F. noch einmal eine Rolle spielen würde? – Was wir seit BGH v. 24.3.2004 – VIII ZR 295/03, NZM 2004, 453 über Flächenberechnungen in Deutschland erfahren haben, ersetzt nahezu das Architekturstudium. Wer vor 2005 zum Amtsgericht mit einen Urkundenklage wegen Mietrückständen kam, wurde mit den Worten empfangen: „Das machen wir hier nicht!“ - Seit BGH v. 1.6.2005 - VIII ZR 216/04, NZM 2005, 661 begnügt sich kein Erwerber mehr mit Kopien der vom Veräußerer abgeschlossenen Mietverträge. Bis 2006 dachte jeder, der Mieter könne ohne Gefahr der fristlosen Kündigung die Miete kürzen, wenn er dem Rat seines Rechtsberaters folgt. - Seit BGH v. 25.10.2006 - VIII ZR 102/06 wissen wir, dass nur die Zahlung unter Vorbehalt den sichersten Weg garantiert, weil der Mieter regelmäßig fahrlässig handelt, wenn er sich nicht sicher sein kann, dass ein Gericht anders entscheidet ...Zum vollständigen Artikel


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