Bundesrechnungshof empfiehlt Abschaffung der Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen

“Die Möglichkeit, mit Aufwendungen für Dienst- und Handwerkerleistungen im Privathaushalt die Steuerschuld zu mindern, belastet die öffentlichen Kassen zunehmend.” Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesrechnungshof in einem aktuellen Bericht. Seit 2008 mindere die Steuerermäßigung das Einkommensteueraufkommen um eine Milliarde Euro. Für das Jahr 2010 schätzt das Bundesfinanzministerium (BMF) die Mindereinnahmen auf über vier Milliarden Euro.

Der Bundesrechnungshof hat nun Umsetzung und Wirkung dieser Steuervergünstigung geprüft und festgestellt, dass sie vielfach nicht ihr Ziel erreiche und unvertretbar hohe Mitnahmeeffekte auslöse. Mit der Förderung soll der Schwarzarbeit begegnet werden. Vielfach würden aber Leistungen gefördert, so der BRH, die ohnehin legal bezogen werden. Dies gelte z.B. dann, wenn Hauseigentümer Leistungen vergeben, die sie ihren Mietern nur bei einem entsprechenden Nachweis in Rechnung stellen können ...

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