Ums Prinzip

Mancher Mandant sitzt wegen Kleinigkeiten in der Kanzlei. Ich schreibe bewusst nicht "Nichtigkeiten", denn auch Kleinigkeiten können wichtig sein und sogar Rechtsstreitigkeiten bis vor den Bundesgerichtshof nach sich ziehen. Ich erinnere mich an einen Fall, in dem ein Heidelberger auf sein leeres Konto einen Betrag bar einzahlte und diesen gleichzeitig von seinem Konto überwies. Die Überweisung wurde am selben Tag ausgeführt, die Einzahlung erst einige Tage später. Folge war, dass die Sparkasse Überziehungszinsen von 43 Pfennigen forderte. Der Bundesgerichtshof hat nach drei Jahre währendem Rechtsstreit schließlich das Geschäftsgebahren der Bank als rechtswidrig eingestuft. Schlimm ist es, wenn der Mandant "aus Prinzip" klagen will. Denn das bedeutet häufig auch, dass er nicht bereit ist, die dafür anfallenden Kosten zu zahlen. Die könne man sich dann ja beim Gegner holen, hört man dann oft ...Zum vollständigen Artikel

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