Steuerrecht – DBA Frankreich – Schweiz: Der beschränkte Quellensteuersatz auf Dividenden aus Frankreich

Die französische Steuerrichtlinie vom 24.8.2010 (Nr. 14 B-3-10) beschreibt die praktische Vorgehensweise näher, welche bei der Inanspruchnahme des beschränkten Steuersatzes der Quellensteuer auf Dividenden durch Steuerpflichtige aus der Schweiz gilt. Das Verfahren wurde insbesondere auf die juristischen Personen und Anlegerfonds mit Sitz in der Schweiz erweitert.

Diese Steuerrichtlinie basiert auf dem Schriftwechsel zwischen Frankreich und der Schweiz vom 28.8.2008 und vom 26.11.2008. Demnach sind neue Modalitäten zur unmittelbaren Anwendung der beschränkten Steuersätze für die Quellensteuer auf Dividenden festgehalten worden. Diese Modalitäten ergeben sich aus dem Abkommen zwischen der Schweiz und Frankreich zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Einkommens- und Vermögenssteuer vom 9.9.1966, geändert am 3.12.1969 und am 22.7.1967 (hiernach genannt «das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Frankreich und der Schweiz» oder „DBA Frankreich-Schweiz“).

Grundsätzlich sieht im internationalen Steuerrecht das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Frankreich und der Schweiz in Hinsicht auf die Besteuerung der Dividendeneinkünfte Folgendes vor:

Dividenden, die von einer in einem Vertragsstaat ansässigen Person an eine im anderen Vertragsstaat ansässige Person gezahlt werden, unterliegen der Besteuerung im Wohnsitzstaat. Erhält beispielsweise ein Schweizer Dividenden von einer französischen Gesellschaft, werden diese Einkünfte in der Schweiz besteuert;Der Quellenstaat ist jedoch berechtigt, eine Quellensteuer zu erheben. Diese Quellensteuer ist allerdings auf 15% der Dividende beschränkt ...Zum vollständigen Artikel


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