Schädlicher Schaum: MDI-haltige Baustoffe als krebserregend kategorisiert

Seit dem 01.12.2010 sind MDI sowie MDI-haltige Gemische als „krebserzeugend Kategorie 3“ verzeichnet; somit gelten seit diesem Stichtag für Händler auch die Pflichten aus den §§ 3 und 5 ChemVerbotsV für den Vertrieb dieser Produkte.

Durch die Verordnung (EG) 790/2009 (10. August 2009) wurden in den Anhang VI der bereits bestehenden CLP-Verordnung (EG) 1272/2008 weitere Stoffe, unter anderem eben MDI (Methylendiphenyldiisocyanat), aufgenommen. Damit gilt ab 01.12.2010 die Kategorisierung „krebserzeugend Kategorie 3; R 40" für MDl und MDI-haltige Gemische (ab 1% Gehalt aufwärts). Mit dieser neuen Kategorisierung sind für Händler nach den §§ 3 und 5 ChemVerbotsV relativ weitreichende Pflichten verbunden.

MDI ist auch in diversen Artikeln aus dem Heimwerkerbedarf zu finden, u.a. in vielen Polyurethan-/PU-Schäumen. Sollen solche Artikel an private Endverbraucher abgegeben werden, so müssen im Betrieb des Veräußerers folgende Bedingungen erfüllt sein:

Es muss sichergestellt sein, dass keine Abgabe an Minderjährige erfolgt, § 3 Abs. 1 Nr. 3 ChemVerbotsV ...Zum vollständigen Artikel

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