Genau

Ein Rechtsstreit wegen 2,20 EUR? Der Mannheimer Morgen berichtet darüber differenziert. Klar ist es ärgerlich, wenn wegen Kleinstbeträgen wertvolle Justizressourcen blockiert werden. Andererseits gibt die Leiterin des Zivilressorts am Amtsgericht Heidelberg auch die passende Antwort:
Aber eine "untere Preisgrenze" kenne das Gericht nicht. "Das ist auch richtig so, denn sonst könnte man ja auf die Idee kommen, immer 2,10 Euro zu viel in Rechnung zu stellen", beschreibt Kretz anschaulich das obere Prinzip der Rechtsstaatlichkeit.
Oder anders herum, was mache ich als Rechnungssteller, wenn die Kunden grundsätzlich 5,00 EUR weniger zahlen, als ausgewiesen? Das staatliche Gewaltmonopol bedeutet, dass jeder, der sich in seinen Rechten verletzt fühlt, diese nur mit staatlicher Hilfe durchsetzen darf ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK