KG Berlin: Agenturinhaber muss namentliche Nennung in Pressebericht über Ermittlungsverfahren nicht hinnehmen

31.01.11

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Das KG Berlin (Urt. v. 02.11.2010 - Az.: 27 O 649/10) hat entschieden, dass der Inhaber einer bekannten Marketingagentur es nicht hinnehmen muss, dass er im Rahmen eines gegen ihn eingeleitetes strafrechtliches Ermittlungsverfahren in einem Pressebericht namentlich genannt wird.

Der Kläger betrieb eine bekannte Marketingagentur. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges ein, weil er unberechtigt Kurzarbeitergeld bezogen haben soll. Die verklagte Zeitung berichtete über die Ereignisse und nannte den Kläger auch namentlich ...

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