Heuchelhof-Tunnel-Initiative ist vom Erfolg überzeugt

Zweigleisig fährt die „Umwelt- und Gesundheits-Initiative Heuchelhoftunnel“, um ihr großes Ziel zu erreichen: Auf der einen Seite kämpft die Kanzlei von Rechtsanwalt Wolfgang Baumann ab dem 17. Februar vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig um die Aufhebung der Planfeststellung der so genannten „Amtstrasse“ beim sechsstreifigen Ausbau der A3 zwischen Randersacker und Heidingsfeld. Auf der anderen Seite will die Initiative im Vorfeld des Prozesses öffentlichkeitswirksam deutlich machen, dass ein Tunnel unter dem Heuchelhof im Vergleich zur aktuellen Planung der Autobahndirektion Nordbayern (ABDN) die deutlich bessere Alternative wäre.

Die planfestgestellte Trasse mit einem bis zu zwölf Meter tiefen Trog mit Deckel ist bekanntlich das Ergebnis von Verhandlungen in einem „Lenkungsausschuss“ der Stadt und der ABDN. Die Troglösung sei den Bürgern als Tunnel verkauft worden und deshalb ein „Etikettenschwindel“, sagte der Vorsitzende der Tunnel-Initiative, Prof. Dr. Wolfram Voelker beim großen Info-Abend am Donnerstag in den Residenzgaststätten: „Das ist unsere Abschlussveranstaltung vor dem Prozess. Wir sind überzeugt, dass wir gewinnen werden“, sagte Voelker.

Rund 120 Bürger, ein Großteil von ihnen vom Heuchelhof und aus Heidingsfeld, aber nur drei Stadträte (Karl Graf und Egon Schrenk von der FDP und Uwe Dolata von der ödp) waren gekommen und wurden umfassend informiert: Über die nachweisbaren negativen Auswirkungen von Feinstaub auf Menschen, die in der Nähe viel befahrener Straßen wohnen zum Beispiel. Das ist auch ein gewichtiges Argument der Tunnel-Initiative: Laut Voelker wohnen 5.000 Menschen innerhalb einer Entfernung von 1.000 Metern entlang der planfestgestellten Amtstrasse. Beim Tunnel wären es nur gute 1.000 ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK