Hickhack vor Gericht - Nichteinstellung trotz Schwangerschaft keine Diskriminierung

Eine Arbeitnehmerin war im Bereich „International Marketing“, dem der „Vicepresident“ E. vorstand, als eine von drei Abteilungsleitern beschäftigt. Im September 2005 wurde die Stelle des E. frei. Das Unternehmen besetzte diese Stelle mit einem Mann und nicht mit der damals schwangeren Arbeitnehmerin. Diese begehrte nun vor Gericht die Zahlung einer Entschädigung wegen Benachteiligung aufgrund ihres Geschlechts. Sie habe die Stelle wegen ihrer Schwangerschaft nicht erhalten. Bei der Bekanntgabe dieser Entscheidung sei sie auf ihre Schwangerschaft angesprochen worden. Das Unternehmen hingegen trägt vor, für die getroffene Auswahl sprächen sachliche Gründe. Nun begann das Hickhack. Das Arbeitsgericht hat der Klage stattgegeben. Das Landesarbeitsgericht hatte sie zunächst abgewiesen. Der Achte Senat des Bundesarbeitsgerichts hatte die Entscheidung des Landesarbeitsgerichts aufgehoben und die Sache an dieses zurückverwiesen. Er hatte angenommen, die Klägerin habe Tatsachen vorgetragen, die ihre geschlechtsspezifische Benachteiligung nach § 611a Abs. 1 BGB (gültig bis 17. August 2006) vermuten lassen könnten. Bei seiner erneuten Entscheidung hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (12.02 ...Zum vollständigen Artikel


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