DER SPIEGEL über zwangspensionierte Steuerfahnder: was war denn da los ?

Spiegel Nr. 4 / 24.01.2011, Seite 72: der Experte reibt sich verwundert die Augen: Steuerfahnder in Hessen wurden angeblich wegen zu großer Akribie in ihrer Arbeit zwangspensioniert (Zitat Spiegel: “Offenbar wolle man vermögende Steuerzahler und Banken in Hessen nicht zu sehr verschrecken”). Jetzt, vier Jahre nach der Entlassung, wenden sich die “Fahnder” gegen die Entlassung. Begründung: sie litten nicht an “Anpassungsstörungen” und auch nicht an “paranoid-querulatorische(n) Entwicklung”. Ein Fahnder, heute 49 Jahre alt, hat laut Spiegel schon 55.000 EUR Schadensersatz errechnet. Spiegel: “langfristig rechnet er mit einer sechsstelligen Schadenssumme”. Das seien Einnahmenverluste aus der Zwangspensionierung.

Verwundert reibt sich der Experte die Augen: ein findiger Beamter wird entlassen, weil ein zweifelhaftes Gutachten ihm bestätigt, er sei ein Querulant ...

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