Keine fiktive Schadensberechnung bis zu 130%

Diese Unklarheit hat der BGH jetzt in einer Entscheidung Ende letzten Jahres behoben (BGH, Urt. v. 14.12.2010, VI ZR 231/09).

Der Kläger war in einen Unfall verwickelt, der unstreitig vom Versicherungsnehmer der Beklagten verschuldet war. Der Gutachter stellte einen wirtschaftlichen Totalschaden fest. Dennoch schaffte es der Kläger, den Wagen mit geringeren Kosten fachgerecht reparieren zu lassen. Diese lagen sogar unter dem im Gutachten ermittelten Wiederbeschaffungswert. Dennoch begehrte der Kläger fiktive Reparaturkosten bis zu Grenze von 130% des Wiederbeschaffungswertes, da er den Wagen weiter genutzt habe ...

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