Wer einen Kartenleger bezahlen will, ist selbst schuld

Dass das Recht nicht alle Dummen schützt, hat der BGH in einer Entscheidung vom Anfang des Jahres klargestellt (BGH, Urteil v. 13.01.2011, III ZR 87/10).

Die Klägerin, eine selbständige Lebensberaterin, die mit Hilfe von Kartenlegen ihren Kunden Rat und Hilfe erteilt, verlangt von der Beklagten die Begleichung einer offenen Rechnung. Die unteren Instanzen wiesen die Klage ab, da die von der Klägerin versprochene Leistung auf den Gebrauch übernatürlicher und magischer Kräfte beruhe, was nach den Naturgesetzen nicht erbracht werden könne und damit objektiv unmöglich sei. Damit entfalle auch die Pflicht zur Gegenleistung.

Diese Entscheidungen hat der BGH nun aufgehoben ...

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