OLG Schleswig: In einem Vaterschaftsverfahren ist die Beiordnung eines Anwalts im Rahmen der VKH regelmäßig erforderlich

Nach § 78 II FamFG darf in Familiensachen ein Anwalt nur beigeordnet werden, wenn die Sach- und die Rechtslage schwierig ist - eine Voraussetzung, die nur selten gegeben ist. Um das Institut der Verfahrenskostenhilfe nicht völlig auszuhöhlen hat der BGH das weitgehend relativiert und eine weite Auslegung der Vorschrift gefordert. Das OLG Schleswig geht für Vaterschaftsverfahren einen anderen Weg und nimmt an, dass in solchen Verfahren regelmäßig die Sach- und Rechtslage schwierig und deshalb im Rahmen der VKH auch regelmäßig ein Anwalt beizuordnen sei. Mit Beschluss vom 13.10 ...Zum vollständigen Artikel


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