Gemeinsamkeiten von Kündigung und Betriebskostenabrechnung

Am Wochenende – im Fachanwaltskurs – wurde ich mit einer arbeitsrechtlichen Konstellation konfrontiert: der angehende Fachanwalt für Mietrecht berichtete, ein Arbeitsrichter habe erklärt, der Arbeitgeber könne kündigen, indem er seinem Arbeitnehmer das Kündigungsschreiben zur Lektüre vorlege; die Aushändigung des Schreibens sei nicht erforderlich; nach der Lektüre sei die Kündigung wirksam (weil zugegangen). Von mir wollte der Kollege wissen, ob dies im Mietrecht auch möglich sei.

Ich habe spontan geantwortet: nein und zur Begründung auf §§ 573 Abs. 3, 569 Abs. 4 BGB (Begründungszwang) hingewiesen; dies erfordere die Aushändigung der Kündigung, da der Mieter auch die Möglichkeit haben müsse, sich über die Wirksamkeit dieser Kündigung beraten zu lassen.

Nachdem ich nun – noch einmal – nachgedacht habe, kommen mir Zweifel ...

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