Brautgeldabrede ist sittenwidrig

Zu dieser selbstverständlichen Ansicht ist das OLG Hamm nun gekommen (OLG Hamm, Urteil v.13.01.2011, I-18 U 88/10).

Die (männlichen) Verwandten eines Bräutigams haben gem. des yezidischen Glaubens dem Vater der 19-jährigen Braut ein Brautgeld in Höhe von EUR 8.000,00 gezahlt. Dies – angeblich auch gem. ihres Glaubens – unter der Voraussetzung, dass die Ehe mindestens ein Jahr hält. Die Ehefrau verließ ihren Ehemann jedoch vor Ablauf des Jahres, nachdem dieser sie vergewaltigt hatte. Die Verwandten des Ehemannes forderten daher klageweise die Rückzahlung des Brautgeldes ...

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