Vergaberecht: Neue Wertgrenzen für beschränkte Ausschreibung und freihändige Vergabe

Bekanntlich sind Bauleistungen der öffentlichen Hand in der Regel öffentlich auszuschreiben. Allerdings gestattet die VOB/A in § 3 Abs. 3, eine beschränkte Ausschreibung durchzuführen, wenn die dort genannten Wertgrenzen, nämlich 50.000 € für den Ausbau , 150.000 € für Tief-, Verkehrswege-und Ingenieurbau und 100.000 € für alle übrigen Gewerke nicht überschritten werden. Die freihändige Vergabe ist nach § 3 Abs. 5 bis zu einem Auftragswert von 10.000 € netto ohne weiteres zulässig.

Mit dem Konjunkturpaket II wurden allerdings deutlich erhöhte Wertgrenzen, befristet für die Jahre 2009 und 2010, eingeführt. Danach konnten im Baubereich Aufträge mit einem geschätzten Auftragswert von bis zu 100 ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK