The road to hell VIII: Axiome im Wettbewerbsrecht oder das schwäbische “Des isch so!”

Den Mandanten schmückten bereits, einem spanischen Kampfstier gleich, einige Abmahnungen, Gerichtsentscheide und Vertragsstrafen, zumindest -forderungen, alle von stets dem gleichen Torero Gegner, als der Mandant beschloss, die Arena zu wechseln, um unsere Dienste in Anspruch zu nehmen. Es bot sich nach Durchsicht der Akte so etwas wie der “letzte Blick auf die Schiffsschrauben der Titanic” oder “The road to hell”: Der von unserem Mandanten zuerst beauftragte Rechtsanwalt hatte es geschafft, in ein und demselben Schreiben für ein und dieselbe Sache eine Unterlassungserklärung und (!) eine Abschlusserklärung abzugeben, versprach für seinen früheren/unseren neuen Mandanten, nach Abmahnung einzelner falscher Punkte in der Widerrufsbelehrung gleich einmal ganz pauschal, zukünftig “ordnungsgemäß” über das Widerrufsrecht zu informieren und garnierte sein “friendly fire” mit der Unart, jeden Satz seiner Korrespondenz mit mindestens sechs Ausrufungszeichen zu garnieren - für uns ein untrügerisches Zeichen dafür, dass sich der Schreiber alles andere als sicher war. Angesichts solcher olympischer Leistungen war dem Kollegen der Streit zu verkünden, so dass er auch angehört wurde ...

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