Klagerücknahme und DEVK

Fast jeder Rechtsanwalt kennt das Spiel:

Nach erfolglosen außergerichtlichen Regulierungsversuchen in einer Verkehrsunfallsache erhebt man Klage, der Sachbearbeiter des Haftpflichtversicherers leitet die Klage dann anscheinend weiter an jemanden, der sich damit auskennt oder denkt zum ersten Mal tatsächlich über die vorgebrachten Argumente nach und – zaht die Klageforderung. Flankiert wird das Ganze dann von einem Schreiben in welchem der Rechtsanwalt gebeten wird, die Klage zurückzunehmen, es wird zugesichert, die Gerichts- und Rechtsanwaltsgebühren zu zahlen und dass keine Kostenerstattungsanträge gezahlt werden. Effekt: Dadurch werden Gerichtskosten gespart, auch kann eine Terminsgebühr für den Rechtsanwalt gespart werden.

Es lohnt sich aber als Anwalt durchaus, einen zweiten Blick zu riskieren.

In einem aktuellen Fall hatten wir die teilweise nicht regulierte Beträge in Höhe von etwa 450,00 € geltend gemacht nebst Zinsen (wegen der Zinsen lohnt sich auch immer ein Blick auf § 849 BGB) und außergerichtlichen Rechtsanwaltsgebühren ...

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