Arbeitnehmer muss Weiterbildungskosten zurückzahlen

Der Arbeitgeber hat gegen einen Angestellten einen Anspruch auf Rückerstattung von Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, wenn dieser auf eigenen Wunsch vor dem Abschluss des betreffenden Weiterbildungslehrgangs aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet. Dies bestätigte das Bundesarbeitsgericht in einer aktuellen Entscheidung.

Der klagende Sparkassen-Verband schloss mit einem Mitarbeiter eine Lehrgangsvereinbarung über die Teilnahme an einem Studiengang zum Sparkassenbetriebswirt. Entsprechend dieser Vereinbarung hatte der Arbeitgeber die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren zu tragen und den Angestellten für die Teilnahme am Studiengang bei Lohnfortzahlung freizustellen. Diese Leistung hat der Angestellte dem Arbeitgeber jedoch zu erstatten, wenn er vor Abschluss der Ausbildung aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet.

Die Ausbildung bestand aus insgesamt drei zeitlich auseinanderliegenden Ausbildungsabschnitten. An den ersten beiden etwa fünfwöchigen Ausbildungsabschnitten nahm der Arbeitnehmer in einem Zeitraum von etwa acht Monaten teil ...

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