Schweigen ist Gold

Das gilt jedenfalls, wenn man Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren ist. Ganz egal, ob es sich um einen strafrechtlichen Vorwurf, z.B. Unfallflucht, oder um eine angeblich begangene Ordnungswidrigkeit handelt. Jeder Beschuldigte hat das Recht, zu schweigen. Nachteile erwachsen hieraus nicht. Aber warum sollte man schweigen?

Die Ermittlungsbehörden müssen dem Beschuldigten zunächst nachweisen, dass er der Täter war, beispielsweise den Wagen zur fraglichen Zeit gefahren hat. Manchmal sind die Bilder, die von Messgeräten geschossen werden, von so schlechter Qualität, dass schlicht niemand erkennbar ist. Wem das Auto gehört, bzw. wer der Halter ist, spielt dann keine Rolle.

Ein Beispiel: Der Wagen eines Mainzer Fachanwaltes für Verkehrsrecht wurde in einer 100er Zone mit 122 km/h angetroffen.

Wie man oben sieht, sieht man nichts ...

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