Kündigung einer Frau zum Weltfrauentag – geschlechtsbezogene Diskriminierung?

Kündigung einer Frau zum Weltfrauentag – geschlechtsbezogene Diskriminierung?

Wann und wo eine Kündigung erfolgt, kann durchaus Einfluss auf die Wirksamkeit derselben haben. Eine Kündigung, die auf der Toilette oder bei einer Beerdigung übergeben wird, kann allein schon aus diesem Gründen sittenwidrig sein. Die Frage ist, gilt dies auch bei einer Kündigung einer weiblichen Arbeitnehmerin am Weltfrauentag; kann man darin auch eine geschlechtsbezogene Diskriminierung sehen?

Arbeitsgericht Hamburg – Entscheidung

Das Arbeitsgericht Hamburg (ArbG Hamburg Urteil vom 28.08.2007 – 21 Ca 125/07) hatte sich mit einer vom Arbeitgeber gegenüber einer Arbeitnehmerin am Weltfrauentag ausgesprochenen Kündigung und dessen Wirksamkeit zu beschäftigen. Eine Arbeitnehmerin, die sich innerhalb von 3 Monaten – also noch während der vereinbarten Probezeit – bereits 6 mal beim Vorstand der Arbeitgeberin (direkt) beschwerte, wurde am Weltfrauentag gekündigt ...

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