Präqualifizierungsstellen – eine Polemik

© Rolf van Melis / pixelio.de

Die Ungereimtheiten in der Präqualifizierung schlagen durchaus Wellen; auch Herr Rosin-Lampertius, Geschäftsführer der Gesundheitsahndwerk Orthopädieschuhtechnik (GO) GmbH, beschäftigt sich in seinem heutigen Rundschreiben mit diesem Thema:

Präqualifizierungsstellen

Bisher bestanden Befürchtungen, dass die Kosten des Präqualifizierungsverfahrens die Betriebe erheblich belasten könnten. Nachdem nun die ersten Präqualifizierungsstellen (PQ-Stellen) offiziell ernannt wurden, muss man sich schon über manche Gebühren wundern, allerdings in die andere Richtung. So muss man sich über das Zustandekommen mancher Gebühren wundern, die Zweifel an der Seriösität mancher PQ-Stellen aufkommen lassen.

So tritt der VdEK, also der Verband der Ersatzkassen, als PQ-Stelle auf und wirbt mit Gebühren von 150,- € zuzüglich möglicher Begehungskosten. Dies sind Kosten mit denen eine PQ-Stelle, die wirtschaftlich kalkulieren muss, nicht mithalten kann. Daher kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass dies aus Beitragsgeldern der Versicherten quersubventioniert wird. Zumal es sich beim VdEK um ein reines Papierverfahren handelt. Guckt man sich dann die regionalen Ansprechpartner an, wird offensichtlich, dass es sich um Personen handelt, die schon früher für die Zulassungen zuständig waren. Anders gesprochen, machen diese Mitarbeiter das, was sie schon immer gemacht haben, bekommen dafür nun aber Geld von den Leistungserbringern.

Die ganze Absurdität wird klar, wenn man sich vor Augen führt, welche Knüppel man den leistungserbringernahen PQ-Stellen unter dem Vorwand der Neutralität zwischen die Beine geworfen hat ...

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