Nochmal Stundensätze der Anwälte

Im September 1999 hatte ich einen Artikel über die Berechnung des anwaltlichen Stundensatzes verfasst. Dieser Artikel ist mit Abstand der bisher am häufigsten abgerufene Artikel in meinem Blog und er aht zu einer heftigen diskussion über die Angemessenheit der von mir gewählten Grundlage des Richtergehalts geführt.

Ich gehe davon aus, dass der Artikel nicht nur von Rechtsanwälten sondern in der überwiegeden Anzahl von Rechtssuchenden, also potentiellen Mandanten abgerufen wird. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Informationsbedarf der Mandanten über die Höhe des vom Anwalt verlangten Stundensatzes doch recht hoch ist. Zum einen mag das daran liegen, dass für die Mandanten die Regelungen des Vergütungsrechts immer noch ein Buch mit sieben Siegeln darstellt. Denn die überwiegende Anzahl der Rechtsanwälte rechnet zumindest im gerichtlichen Mandat nach wie vor nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz ab, das keine Stundensätze vorsieht, sondern bekanntlich nach Streitwert berechnet wird. Dies ist eine Berechnungsgrundlage, die für viele Rechtssuchende nicht vollständig nachvollziehbar ist (auch wenn sie in teilbereichen zumindest ihre Berechtigung hat). Betriebswirtschaftlich sinnvoll ist sie nur dann, wenn man unterstellt, dass ein Mandat mit höherem Streitwert auch mehr Arbeit bereitet ...

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