Kälte erhöht offensichtlich die Einigungsbereitschaft

Zumindest könnte man das meinen, wenn man sich den Verlauf eines Schlichtungsverfahrens vor einigen Tagen anschaut.

Die Parteien waren sich nicht ganz einig, wie das gemeinsame Grundstück genutzt werden darf und ob einer der Miteigentümer eine Sondernutzung vornehmen darf.

Bereits vor dem Schlichtungstermin wurden fleißig Schriftsätze ausgetauscht, die mir über das Amtsgericht jeweils zugeleitet wurden. Insgesamt rund 80 Seiten auf denen sich die Anwälte fast schon bekriegten. Keiner ließ auch nur eine Äußerung unkommentiert stehen und die Chancen auf eine Einigung im Schlichtungstermin waren nicht sehr rosig.

Zu Anfang sah es auch nicht danach aus, als ob es hier zu einer Einigung kommen könnte. Ganz im Gegenteil. Nach nicht einmal 15 Minuten wollte die erste Partei bereits die Schlichtung abbrechen.

Mit einigen Vorschlägen konnten dann die Parteien wieder etwas zur Gelassenheit angehalten werden und nach und nach entwickelte sich eine sachliche Diskussion wie man das Problem, dass übrigens bereits in der Vergangenheit Gegenstand eines gerichtlichen Vergleichs war, endgültig lösen könnte ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK