Die wundersame Welt des Kachelmann-Prozesses

© ingo anstötz / pixelio.de

Nicht zum ersten Mal beschäftige ich mich mit dem Kachelmann-Prozess; machen wir uns nichts vor, wenn irgendein Drehbuchautor diesen Stoff einem – noch nicht einmal besonders seriösen – Fernsehsender anbieten würde, der zuständige Redakteur würde schreiend weglaufen und die Frage stellen, wer sich einen solchen übertriebenen Unsinn ausgedacht hätte. Aber immer wieder überrascht das Leben mit Geschichten, die sich so bunt niemand ausdenken könnte.

Und die nächste skurrile Episode in der wohl unendlichen Geschichte steht uns bevor – und ich gebe zu, dass ich sie inzwischen nicht mehr immer ganz ernst nehmen kann, was mir trotz der durchaus bösen Folgen für die Beteiligten nicht übel genommen werden sollte – manche durchaus schlimmen Dinge sind nur mit einer Portion Humor zu kommentieren; auch nehme man mir ein klein bisschen künstlerische Freiheit nicht krumm, es ist der Freude am Absurden geschuldet.

Kommen wir also auf das, was im laufenden Prozess geplant ist: ein Ausflug des Gerichts in die schweizer Bergwelt (kein Wunder, dass Herr Rechtsanwalt Schwenn vorher noch einmal die wirklich grosse, weite Welt sucht und in Australien findet). Doch auch so eine „Winterfrische“ kann seinen Reiz für alle Beteiligten haben, denn dort in der Heimat des uns ja schon in Kindertagen äusserst suspekten Alm-Öhis soll nun eine weitere Gespielin des angeklagten Wetterfroschs angehört werden, also auch eine Dame, die ihn geküsst hat und trotzdem ohne Prinz aufgewacht ist ...

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