Zustände wie im Dritten Reich

Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 14.09.2010 AZ: 3 Sa 243/10

Eine solche oder ähnliche Äußerung gegenüber dem Arbeitgeber kann den Kopf kosten. Das musste ein 47 Jahre alter Fahrzeugführer am eigenen Leib spüren. Nach mehr als 30 Jahren Beschäftigung wurde er von seinem Arbeitgeber fristgerecht gekündigt. Das wollte er natürlich nicht auf sich beruhen lassen *verständlich* und wehrte sich dagegen mit einer Klage beim Arbeitsgericht. Leider verlief die Verhandlung nicht so, wie es sich der Kläger vorgestellt hatte. In Gegenwart des Arbeitgebers und seiner Prozessbevollmächtigten sagte er: "Die Beklagte lügt wie gedruckt. Wie sie mit Menschen umgeht, da komme ich mir vor wie im Dritten Reich".

Der Arbeitgeber nahm natürlich die Äußerung zum Anlass, dem Mitarbeiter erneut fristlos zu kündigen. Das Arbeitsgericht hat die dagegen gerichtete Klage abgewiesen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK