Peinliche Fotos im Internet – Ist der digitale Radiergummi X-pire die Lösung zur Löschung?

Jeder kennt inzwischen die Problematik, dass das Internet nichts vergisst. Wenn das Internet Peinlichkeiten, Umstände aus dem Privatleben oder sogar aus dem Intimleben perpetuiert, kann das für den Betroffenen äußerst unangenehme Folgen haben.

Hochladen durch Dritte

Wird der Inhalt durch Dritte ins Netz gestellt, gibt es verschiedene Ansätze dagegen rechtlich vorzugehen. Bei Bildnisveröffentlichungen ohne Einwilligung greift beispielsweise der besondere Persönlichkeitsschutz nach §§ 22, 23 KUG. Lädt ein Dritter ein Foto ins Netz, welches man selbst geknipst hat, greift der Urheberrechtsschutz, welcher grundsätzlich nur dem Urheber, also dem Fotografen, nach §19 a UrhG das Recht gibt, dieses Foto online zu stellen. Auch in diesen Fällen hat man also die Möglichkeit, rechtliche Schritte zur Löschung des störenden beziehungsweise rechtsverletzenden Inhalts einzuleiten. Eine weitere Problematik ist diesbezüglich dann im Internet natürlich immer auch die tatsächliche Durchsetzung der Rechte, die insbesondere dann vorliegt, wenn die Server in Ländern platziert sind, deren Rechtssystem eine Löschung vom Server nicht vorsieht.

Eigenes Hochladen

Die Situation ist aber in den Fällen besonders prekär, in denen man selbst für den nicht mehr endgültig zu löschenden Inhalt verantwortlich ist, weil man ihn einst eigenständig ins Netz gestellt hat.

Gerade die jüngere Generation hat auf diesem Sektor noch kein wirklich ausgeprägtes Problembewusstsein. Zumindest ist das Problembewusstsein anders gelagert als bei älteren Generationen. Man gewinnt nicht selten den Eindruck, dass es gerade das Ziel der jungen Internetnutzer ist, auf eigenen Profilen möglichst viele Fotos hochzuladen, die den Betroffenen in Situationen zeigen, die ihm später zumindest peinlich sind ...

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