Muss auf die Korrekturmöglichkeit von Eingabefehler im eBay-Angebot hingewiesen werden

Insbesondere der Onlinehändler hat bei seinem Internetauftritt eine Vielzahl von gesetzlichen Vorschriften zu beachten und dem Verbraucher verschiedenste Informationen zur Verfügung zu stellen. Sinn dieser Aufklärungspflicht ist es, dem Verbraucher alle Informationen an die Hand zu geben, damit dieser sich vor Vertragsschluss mit allen wesentlichen Aspekten auseinandersetzen kann und dann aufgrund der gegebenen Informationen entscheiden kann, ob dieser den Vertrag so schließen will oder nicht. Dabei ist es beispielsweise nicht nur erforderlich, dass dem Verbraucher die wesentlichen Merkmale der Ware klar und deutlich mitgeteilt werden, sondern vor allem auch, wie der jeweilige Vertrag zustande kommt. Im Rahmen der Mitteilung ist es dann auch gemäß § 3 Nr. 3 BGB-InfoV, jetzt § 312e Abs. 1 Nr. 1 BGB, erforderlich, dass der Verbraucher darüber informiert wird, ob im Rahmen der Abgabe der Willenserklärung des Verbrauchers die Möglichkeit besteht, etwaige Tippfehler zu erkennen und zu korrigieren. Dass diese Belehrungspflicht unabhängig von der jeweiligen Verkaufsplattform besteht, zeigt die nachfolgende Entscheidung.

1. Das Oberlandesgericht hatte jetzt einen Fall zu entschieden, bei dem die spätere Antragstraggegnerin Produkte über die Onlinehandelsplattform eBay verkaufte ...

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