Anwalts-Werbung mit "erfolgreicher Absolvent des Fachanwaltslehrgangs" unzulässig

Viele Anwälte bilden sich fort zu Fachanwälten, um so ihren Erfahrungs- und Wissensstand auf ihrem Spezialgebiet zu verdeutlichen. Dazu müssen sie zum einen praktische, zum anderen auch theoretische Kenntnisse nachweisen. Letzteres geschieht häufig durch den Besuch eines Fachanwalts-Lehrgangs. Hier sitzt man dann mit Kollegen in einem Kurs, lernt oder wiederholt Aktuelles und Wichtiges zum gewählten Thema und schreibt dann Klausuren, in denen das Gelernte abgefragt wird. In meinem eigenen Kurs zum Fachanwalt für Informationstechnologierecht saß ich mit nur 10 weiteren Kollegen zusammen. Einige davon kamen gerade von der Uni und konnten so die geforderten praktischen Nachweise nicht erbringen. Hierzu musste man nämlich nachweisen können, dass man auf verschiedenen Gebieten eine - nicht zu geringe - Anzahl von Fällen bearbeitet hat. Und so kann es vorkommen, dass man zwar den Lehrgang erfolgreich absolviert und die Klausuren bestanden hatte, aber sich leider noch nicht Fachanwalt nennen konnte ...Zum vollständigen Artikel


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