Standardfachzeitschriften vs. Repetitorenzeitschriften vs. Juraexamen.info

Liebe Leser von juraexamen.info,

vor kurzem erhielt ich die folgende email vom Marketing einer der führenden juristischen Ausbildungszeitschriften.

Lieber Herr Werkmeister,

haben Sie auf juraexamen eigentlich jemals juristische Ausbildungszeitschriften besprochen (finden konnte ich zumindest nichts)? Haben Sie eine Meinung zur ****** bzw. können Sie mir vielleicht kurz scheiben, was im Moment die gängige Meinung zu den Ausbildungszeitschriften generell ist (braucht man sie überhaupt noch, welche ist (warum) die beste, …?) ?

Die Frage ist meiner Ansicht nach sehr wohl berechtigt, da sich durch Quellen im Internet die Bedürfnisse der Studenten klar verschieben. Aus diesem Grund möchte ich gerne meine Ansicht zu der o.g. Frage kundgeben.

Die Standardzeitschriften – JuS, JURA, JA

Die Standardwerke, die JuS, JURA und die JA bieten bis dato immer noch das am breitesten diversifizierte Portfolio an juristischer Vielfalt. Angeboten werden in allen drei Zeitschriften eine Vielzahl an Aufsätzen, Urteilsanmerkungen, Rezensionen und Übungsfälle. Diese Vielfalt ist auf jeden Fall die Stärke, die diese Fachzeitschriften ausmacht. Insbesondere die Übungsfälle weisen meist eine enorme Qualität auf und sind von Examensnähe und Darstellung oftmals nochmal besser als das gängige Material, was man in Lehrbüchern, Skripten oder Repetitorenmaterial findet.

Der Nachteil eines solchen Konzepts liegt allerdings auf der Hand. Die Zeitschriften dienen zunächst als Publikationsplattform für Juristen. Hierdurch findet man in diesen Zeitschriften vielfach auch Beiträge, die von der wissenschaftlichen Tiefe über das hinausgehen, was für den Studenten nützlich ist. Da insbesondere der Name mancher Professoren bereits zur Abdruckgenehmigung führt, ist es leider in bestimmten Fällen Fakt, dass die Zeitschriften als Veröffentlichungswerkzeuge missbraucht werden ...

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