Sind die Preisparitätsklauseln von Amazon zulässig

Neben vielen Vorteilen des Internets hat die jederzeitige Möglichkeit des Vergleichs auch Ihre Nachteile. So ist es zwar für den einzelnen potentiellen Kunden von fast unschätzbarem Wert, über geeignete Portale die Preise verschiedener Anbieter miteinander zu vergleichen. Diese Möglichkeit des Preisvergleichs zwingt aber den Onlinehändler, seine kalkulierte Gewinnmarge im erheblichen Maße an die der Konkurrenten anzupassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Was nützen einem schon die schönsten Angebote, die entsprechend im Internet präsentiert werden, wenn der Preis weit über denen anderer liegt. Da aber der Preis ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung des Kaufs ist, sind zunehmend Tendenzen ersichtlich, bei dem insbesondere große Unternehmen, die Verkaufsmöglichkeiten zur Verfügung stellen, versuchen, Preise für Waren gleichzuschalten. Damit fängt aber das eigentliche Problem des Händlers erst an, denn für die Höhe der Gewinnmarge ist es von entscheidender Bedeutung, ob über das eigene Portal ohne zusätzliche Kosten oder aber über fremde Portale mit zusätzlichen Kosten verkauft wird. Um eine solche aktuelle Entwicklung der sogenannten Preisparität soll es nachfolgend gehen.

1. Das Landgericht München hatte jetzt einen Fall zu entscheiden, bei dem die Onlinehandelsplattform Amazon seine Bestimmungen zum Verkauf über die Onlinehandelsplattform geändert hat ...

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