Tunesien: Reiserecht, höhere Gewalt und Vorhersehbarkeit

Da überschlagen sich die Ereigninsse in Tunesien, das Auswärtige Amt gab noch eine Sicherheitswarnung heraus, die jedoch den Reiseveranstaltern noch die Möglichkeit der Wahl gelassen hatte. Diese reagierten entsprechend unterschiedlich. Am schnellsten reagierte Thomas Cook und versuchte, seine Gäste zurückzufliegen. Ob das aufgrund der Sperrung des Luftraums noch durchgeführt werden konnte, ist fraglich. Touristen, die erst noch nach Tunesien fliegen wollten, fragen sich nun, ob sie die Reise stornieren können. Immerhin steht ihnen § 651j BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) zur Seite, in dem die Kündigung wegen "höherer Gewalt" geregelt ist. Dabei ist höhere Gewalt dann anzunehmen, wenn
"ein von außen kommendes und keinen betrieblichen Zusammenhang aufweisendes, nicht voraussehbares auch durch äußerste vernünftigerweise zu erwartende Sorgfalt nicht abwendbares Ereignis"
Ursache für die Gefährdung der Reise ist ...Zum vollständigen Artikel


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