Sozialgericht Dortmund: Größere Wohnung bei regelmäßiger Wahrnehmung des Umgangsrechts

© S. Thomas / pixelio.de

Es ist ja kein Geheimnis: eine Trennung führt oft auch zu einer massiven Veränderung in anderen Lebensbereichen als nur der Familie selbst; häufig geht der Verlust des Arbeitsplatzes mit einer solchen einschneidenden Veränderung einher, die finanziellen Spielräume jedenfalls werden deutlich enger.

Alleinerziehende sind deshalb in vielen Fällen von Hartz IV betroffen, aber auch diejenigen, bei denen die minderjährigen Kinder nicht leben, kommen oft ohne zusätzliche staatliche Leistungen aus oder leben sogar ganz von der „Sozialhilfe“.

Dies wiederum hat massive Auswirkungen auch auf die Lebenbedingungen, denn – wie allgemein bekannt – erlaubt Hartz IV nur einen sehr geringen Lebensstandard.

Besonders augenscheinlich wird dies bei der maximalen Wohnungsgrösse, die vorgeschrieben ist; wird diese überschritten, weil sie für eine Person zu gross ist, wird ein Umzug verlangt, umgekehrt wird die Übernahme der Kosten verweigert, wenn die nicht „Hartz-IV-gerechte“ Wohnung trotz Aufforderung zur Veränderung der Wohnverhältnisse beibehalten wird.

Nun kollidiert diese Verwaltungspraxis allerdings dann mit den Interessen nicht nur des alleinlebenden Hartz IV-Empfänger, sondern auch mit denen seiner minderjährigen Kinder, wenn er das Umgangsrecht regelmässig ausübt.

Hier könnte eine neue Entscheidung des Sozialgerichts Dortmund helfen: Im Beschluss vom 28.12.2010, Az ...

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