OLG Oldenburg: Angebot "Geld für Sex" erfüllt den Straftatbestand der Beleidigung

Oberlandesgericht Oldenburg, Urteil vom 06.01.2011 AZ: 1 Ss 204/10

Ansprechen einer Frau als Prostituierte ist ehrverletzend

Das Landgericht Odenburg hatte den Angeklagten wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe verurteilt. Nach Überzeugung des Gerichts hatte der Angeklagte einer 18-jährigen Frau, die ihm nur flüchtig bekannt war, Geld für die Vornahme sexueller Dienste angeboten. Sein Angebot brachte zum Ausdruck, dass die junge Frau käuflich sei wie eine Prostituierte. Dies sei ihm bewusst gewesen und er habe die damit geäußerte ehrverletzende Herabsetzung billigend in Kauf ...

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